Das Internet - so ganz neu ist es nicht mehr und für viele Menschen gehört es mittlerweile zum Alltag. Und doch - hier in unserer Region haben wir damit so unsere liebe Not. Während es anderswo Datenautobahnen gibt, müssen wir mit Landstraßen auskommen – und manchmal sogar nur mit Feldwegen. Bei uns sind das Internet und damit die moderne Kommunikation manchmal so langsam wie eine Schnecke.
Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger sind davon schon lange regelrecht entnervt. Und dabei sind wir immer mehr darauf angewiesen! Unsere Geschäftsleute allemal, aber auch im Privaten haben wir uns an die vielen Vorteile des Informationsnetzes gewöhnt. Nur eben leider: so richtig Spaß macht es niemanden. DSL light, mit seinen bestenfalls 384 KBit, das ist der Standard des letzten Jahrhunderts! Wann uns die Telekom – oder wer auch immer – mit den notwendigen Leitungen oder Funkinstallationen versorgt, bleibt ungewiss.
In dieser Situation haben sich die Bürgermeister von Friedewald, Heringen, Hohenroda und Philippsthal zusammengetan mit dem Ziel längerfristig "16 MBit für alle!" zu erreichen. Was in vielen auch kleineren Städten des Landes längst Standard ist, soll nun endlich auch bei uns Wirklichkeit werden: Autobahnen statt Feldwege. Und wenn wir unser Ziel nicht auf einmal erreichen, dann möchten wir wenigstens spürbare Schritte vorwärts gehen.
Machen Sie mit und helfen Sie uns: Denn je mehr Menschen ihr dringendes Interesse am Ausbau der Datennetze bekunden, desto besser werden unsere Chancen auf eine akzeptable Internet-Anbindung!
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Die Bürgermeister
Martin Gröll (Friedewald)
Ralf Orth (Philippsthal)
Hans Ries (Heringen)
Jörg Schäfer (Hohenroda)
Als Gründungsmitglieder beigetreten sind dem neuen Verein die Gemeinden Friedewald, Heringen (Werra), Hohenroda, Philippsthal, Schenklengsfeld, der Landkreis Hersfeld-Rotenburg, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft und einheimische Firmen. Der Zusammenschluss will die Kräfte im Kreis Hersfeld-Rotenburg bündeln, um den Ausbau der Daten- und Kommunikationsnetze als unverzichtbaren Bestandteil der kommunalen Infrastruktur mit Nachdruck voranzutreiben. Ihre Unterstützung dieses Anliegens erklärten auch Landrat Dr. Karl Ernst Schmidt und Wirtschaftsförderer Erhardt Berleth.
In den Vorstand wurden die Bürgermeister Hans Ries (Heringen) und Ralf Orth (Philippsthal) als 1. und 2. Vorsitzender, Hermann-Josef Hohmann (Stadt Heringen) als Schriftführer und Guido Kamm (dd-media) als Kassenwart gewählt.
Für Bürgermeister Ries, eröffnet die Tätigkeit des Vereins „die Chance, durch gemeinsames Handeln, zeitnah im Kreis die letzen weißen Flecken in der DSL-Versorgung zu schließen und andernorts die Netze so auszubauen, dass die bereitgestellten Bandbreiten auch noch in einigen Jahren zukunftsfähig sind.“ Deshalb sind auch andere Gemeinden im Kreis, so Ries weiter, aufgerufen, sich am Verein „Datenautobahn Hersfeld-Rotenburg“ zu beteiligen, um dem Anliegen zusätzlichen Nachdruck zu verleihen.
Für Landrat Dr. Schmidt ist der Zugang zum schnellen Internet wichtiger Bestandteil einer guten Infrastruktur, die notwendig ist, um neue Unternehmen anzusiedeln und heimischen Unternehmen den Zugang zu neuen Märkten und Chancen zu sichern. „Und die Bürger möchten gerne schnell surfen“, sagte der Landrat, der sich darin einig weiß mit den kommunalpolitischen Verantwortungsträgern.

Die Gründer des neuen Vereins „Datenautobahn Hersfeld-Rotenburg“ (vorne v.l.n.r.): Erhard Berleth, Wirtschaftsfördergesellschaft (WFG), Bürgermeister Jörg Schäfer (Hohenroda), Landrat Dr. Karl Ernst Schmidt, Bürgermeister Hans Ries (Heringen), 1. Beigeordnete Bärbel Führer (Philippsthal); (hinten v.l.n.r.) Gerhard Deiseroth (Landratsamt), Isaac van Deelen (Firma timelabs), Hermann-Josef Hohmann (Stadt Heringen), Bürgermeister Martin Gröll (Friedewald), Bürgermeister Stefan Gensler (Schenklengsfeld)